Ergebnisse aus dem Projekt DIM.RUHR
Hier finden Sie Handreichungen, Übersichten, Leitfäden und Materialien, die im Projekt DIM.RUHR erarbeitet wurden.
Qualität und Verfügbarkeit von Open Educational Resource zur Datenakquise im Gesundheitswesen
Die in diesem Abstract beschriebene Studie untersucht bestehende OER zur quantitativen und qualitativen Datenerhebung mit besonderem Fokus auf deren Umfang, Qualität und Gesundheitsbezug. Ziel ist es, Defizite zu identifizieren und Bedarfe für gezielt entwickelte OER abzuleiten. Die Studie verdeutlicht den Bedarf an hochwertigen, gezielt für Fachkräfte im Gesundheitswesen entwickelten OER zur Förderung der Datenkompetenz. Vorhandene OER sind oft nicht speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet, sodass inhaltliche Relevanz und praktische Anwendbarkeit begrenzt sind. Zudem erschwert die eingeschränkte Verfügbarkeit eine nachhaltige Nutzung. Die Ergebnisse können als Grundlage für die Entwicklung neuer OER dienen, die speziell auf die Anforderungen von Gesundheitspersonal und Versorgungsforscher:innen zugeschnitten sind.
AI Literacy in der Pflege und der Hebammenwissenschaft - systematisches Review
Mit dem in diesem Abstract beschrieben systematischen Review wurde analysiert, welche Aspekte von AI Literacy in der Pflege und in der Hebammenwissenschaft relevant sind und welche Schnittmengen zur Data Literacy bestehen. Das mithilfe der Ergebnisse entwickelte Modell soll als Grundlage für die bedarfsorientierte Förderung von KI im Versorgungsalltag fungieren und zeigen, welche spezifischen KI-Kompetenzen tatsächlich in den genannten Berufen relevant sind.
Datenkompetenz in Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung – ein Scoping Review zu Kernelementen und Definitionen
Ziel des in diesem Abstract beschriebenen Scoping Reviews ist es, bestehende Definitionen und Use Cases von Datenkompetenz und ihrer Teilbereiche in der gesundheitsbezogenen Literatur zu identifizieren und zu extrahieren. Literaturbasiert soll eine Matrix erstellt werden, die einheitlich die Ergebnisse zu Datenkompetenz und ihrer Kernkompetenzen in der Gesundheitsversorgung und -forschung strukturiert darstellt.
AI in Healthcare Professions - A technological fix in the area of conflict between staff shortages and responsibility
Der Abstract beschreibt die Notwendigkeit der Entwicklung eines Orientierungsframework zu KI in der Pflege. Dieses soll KI-Kompetenzprofile, abgeleitet aus einem Scoping Review internationaler Literatur zu AI Literacy in der Pflege, verknüpfen mit den Handlungsfeldern des Pflegealltags und so einen praktischen Bezugspunkt für Kompetenzen und KI-Modelle herstellen. Vor dem Hintergrund der Prävalenz von KI-Anwendungen in der Pflege soll das Selbstbild von Pflegekräften miteinbezogen werden, indem Handlungsbereiche empirisch identifiziert werden, in denen die Integration von KI-Anwendungen in der Pflege geboten ist.
Lernzielmatrix für die Förderung von Datenkompetenzen in der interprofessionellen Gesundheitsdatennutzung
Im Rahmen von DIM.RUHR wurde eine Lernzielmatrix entwickelt, die relevante Themenbereiche zur Entwicklung von Datenkompetenz in der interprofessionellen Gesundheitsdatennutzung beschreibt und Lernziele, abhängig von den angestrebten Kompetenzstufen der Lernenden, formuliert. Die Lernziele dienen als Ausgangspunkt, um spezifische Lehr- und Lernangebote für die Professionen der Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung als Zielgruppen des Projekts entwickeln zu können.
Im nachfolgend verlinkten Paper ist der Entwicklungsprozess der Matrix beschrieben und eine englische Version der Matrix als zusätzliches Material zu finden.
Konzept zur ethischen, rechtlichen und sozialen Nutzung von versorgungsnahen Daten
Das vorliegende ELSA-Konzept (Konzept zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten) stellt übergreifend dar, wie die im Projekt DIM.RUHR entwickelten Open Educational Resources (OER) durch grundlegendes Wissen zur Datenkompetenz im Gesundheitswesen ergänzt werden können. Das vorliegende Dokument dient hierbei als Hilfestellung, erhebt dabei jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll maßgeblich einer grundlegenden Sensibilisierung für Zusammenhänge dienen. Aufgrund der thematischen Vielschichtigkeit benennt das Dokument zwar mögliche Handlungsableitungen, richtet den Fokus jedoch vielmehr darauf, die grundlegenden Herausforderungen sowie Chancen im Bereich von VeDa aufzuzeigen.
Im verlinkten Paper wird die Entstehung des ELSA-Konzepts, aufbauend auf der Lernzielmatrix, beschrieben. Eine englische Version des Konzepts ist als zusätzliches Material enthalten.